Brutto Netto Rechner 2021

Nutzen Sie den kostenlosen Brutto Netto Rechner von Gehaltsfrage.de und berechnen Sie Ihr Nettogehalt.

 
Ihr Bruttolohn ist das Gehalt ohne Abzüge.
Die Angabe Ihres Geburtsjahres ist erforderlich, um einen möglichen Altersentlastungsbetrag berücksichtigen zu können.
Die Steuerklasse ist maßgeblich für die Berechnung Ihres Nettolohns. Nach ihr richtet sich die Höhe der Abzüge.
  • Klasse 1 (ledig oder geschieden)
  • Klasse 2 (für Alleinerziehende)
  • Klasse 3 (verheiratet, höheres Einkommen)
  • Klasse 4 (verheiratet, gleiches Einkommen)
  • Klasse 5 (verheiratet, geringeres Einkommen)
  • Klasse 6 (für den Nebenjob, falls noch ein weiterer Hauptjob ausgeführt wird)
Falls Sie einer Kirche angehören, sind Sie automatisch kirchensteuerpflichtig. Dies wirkt sich unmittelbar auf Ihren Nettolohn aus. Bitte wählen Sie zutreffendes aus.
Kinderlose zahlen einen anderen Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung als Arbeitnehmer mit Kindern.
Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung wird der Beitrag direkt vom Bruttolohn abgezogen. Eine private Krankenvollversicherung wird in der Regel von Beamten, Richtern, Selbständigen, Freiberuflern und Angestellten mit einem hohen Jahresbruttoeinkommen in Anspruch genommen. Die Höhe des Beitrags richtet sich nach dem Einkommen, Alter und dem individuellen Gesundheitszustand.
Wenn Sie Ihre Krankenkasse auswählen, kann Ihr Nettogehalt noch genauer bestimmt werden, da jede Krankenkasse unterschiedliche Beitragssätze bestimmen kann. Dazu erhalten Sie mögliche alternative Vorschläge, falls es Krankenkassen gibt, die einen geringeren Beitragssatz fordern.
Alle Arbeitnehmer in Deutschland sind im Prinzip dazu verpflichtet, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Für manche Berufsgruppen (Richter, geringfügig Beschäftigte, Beamte, Freiberufler etc.) gilt keine Versicherungspflicht. Trotzdem haben sie die Option in die Rentenversicherung einzuzahlen, falls sie in diese Art der Altersvorsorge investieren möchten.
In der Regel verfügen die meisten Arbeitnehmer über eine gesetzliche Arbeitslosenversicherung.
Darunter versteht man eine Zusatzrente, die über den Arbeitgeber erfolgt.
Falls Sie auf Ihrer Lohnsteuerkarte Freibeträge eintragen lassen haben, zahlen Sie im laufenden Kalenderjahr eine geringere Lohnsteuer, was sich wiederum auf Ihr Nettogehalt auswirkt.
Sachleistungen, die dem Arbeitnehmer zusätzliches zum Bruttolohn bereitgestellt werden (z.B. ein Firmenwagen)
kostenlose Berechnung
Sichere Verbindung
Datensicherheit

Das Nettogehalt mit dem Brutto Netto Rechner ermitteln

Welches Nettogehalt sich aus einem Bruttolohn ergibt, ist in der Regel erst bekannt, nachdem das Gehalt erstmalig auf das Konto überwiesen wurde. Möchte man hingegen schon vor der erstmaligen Gehaltszahlung wissen, mit welchem Nettolohn auf Basis des vereinbarten oder angebotenen Bruttolohnes gerechnet werden kann, ist der Brutto Netto Rechner ein sehr gutes Hilsmittel.

Der Unterschied zwischen dem Brutto- und dem Nettogehalt besteht darin, dass von dem Bruttolohn noch die Sozialabgaben und Steuern abgezogen werden. Nach Abzug dieser Ausgaben wird dem Arbeitnehmer dann das Nettogehalt ausgezahlt, welches auf Basis einiger Angaben mit dem Brutto Netto Rechner bereits zuvor berechnet werden kann.

Das Bruttogehalt ist in der heutigen Gesellschaft zwar ein wichtiges und häufig genutztes Vergleichsmittel, jedoch wird es den Arbeitnehmer natürlich in erster Linie interessieren, welchen Betrag er monatlich effektiv auf seinem Konto hat. Daher stellt der Brutto Netto Rechner ein nützliches Hilfsmittel dar, um beispielsweise bei verschiedenen Gehaltsangeboten vergleichen zu können, was bei unterschiedlichen Bruttolöhnen jeweils netto als Lohn herauskommen würde.

Welche Angaben sind beim Brutto Netto Rechner zu machen?

Um das Nettogehalt berechnen zu können, müssen beim Brutto Netto Rechner zunächst einige Angaben gemacht werden. Der Brutto Netto Rechner funktioniert nämlich auf die Art und Weise, dass er auf Basis diverser Pflichtangaben den Lohn berechnet, den der Arbeitnehmer netto ausgezahlt bekommt.

Die wichtigste Eingabe, auf der im Prinzip die gesamte folgende Berechnung basiert, ist die Höhe des Bruttolohns. Darüber hinaus gibt es noch weitere Angaben, die beim Rechner ebenfalls erfolgen müssen und in erster Linie dazu dienen, die Höhe der zu zahlende Lohnsteuer zu berechnen.

Zu diesen Angaben gehört das Alter des Steuerpflichtigen, die Anzahl der Kinder, der Kinderfreibetrag (falls Kinder vorhanden), der jährliche Steuerfreibetrag sowie die aktuelle Steuerklasse. Weitere Angaben, die ebenfalls gemacht werden müssen, sind das Bundesland und ob eine Kirchensteuerpflicht besteht.

Darüber hinaus erfordert der Online-Rechner ebenfalls die Eingabe, ob der Arbeitnehmer in der gesetzlichen oder einer privaten Krankenversicherung versichert ist. Falls eine private Krankenversicherung in Anspruch genommen wird, ist der monatliche Beitrag zu erfassen, während bei der gesetzlichen Krankenversicherung die jeweilige Krankenkasse einzugeben ist.

Neben diesen Angaben sind lediglich noch zwei weitere Eingaben zu machen, damit das gewünschte Ergebnis ermitteln werden kann. Und zwar muss angegeben werden, ob man in welchem Bundesland man lebt (Ost oder West), da es hier unterschiedliche Rentenversicherungsbeiträge gibt.

Nachdem anschließend noch Angaben zur möglichen betrieblichen Altersvorsorge und ggf. dem Firmenwagen gemacht wurden, kann die Berechnung erfolgen. Falls eine Angabe fehlt, wird dies angezeigt, sodass eine Ergänzung vorgenommen werden kann.

Welche Ergebnisse können der Berechnung entnommen werden?

Das wichtigste Ergebnis, welches ermittelt werden kann, ist natürlich das berechnete Nettogehalt. Dieses wird - wie alle weiteren Angaben - sowohl auf monatlicher als auch auf jährlicher Basis angezeigt.

Darüber hinaus beinhaltet das Ergebnis ebenfalls die zu zahlende Kirchensteuer (falls Kirchensteuerpflicht besteht), die anfallende Lohnsteuer sowie die Summe der Steuern an. Auch die Höhe der Sozialabgaben wird im Detail aufgeführt.

Es wird daher angezeigt, wie hoch die Aufwendungen für die Krankenversicherung sind, welcher Beitrag an die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen ist und wie hoch der Beitrag zur Arbeitslosen- und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ist.

Warum sollte man einen Brutto Netto Rechner verwenden?

Der Brutto Netto Rechner gibt bei Gehaltsverhandlungen Aufschluss darüber, wie viel Geld monatlich von den Brutto Einkünften tatsächlich überwiesen werden. Der Gehaltsrechner erlaubt es auf diese Weise, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Ändert sich die Lebenssituation, da man beispielsweise heiratet oder ein Kind erwartet, gibt das Werkzeug zudem die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Steuerklassen zu kalkulieren, um so herauszufinden, welche von diesen unter den neuen Umständen am profitabelsten ist.

Wie berechnet der Gehaltsrechner mein Netto-Einkommen?

Der Brutto Netto Rechner wird mit allen Daten gefüttert, die für die entsprechende Berechnung unverzichtbar sind. Dabei handelt es sich um die Brutto-Einkünfte sowie alle Posten, die von diesen abgezogen werden. Das Tool benötigt dafür folgende Angaben:

  • Alter
  • Kinder
  • Steuerklasse
  • Jährlicher Steuerfreibetrag
  • Kirchensteuerpflicht - ja oder nein?
  • Bundesland
  • Krankenversicherung
  • Beitragssatz
  • Gesetzliche Rentenversicherung - West oder Ost?
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Firmenwagen

Der Gehaltsrechner ist mit allen gesetzlichen Vorgaben gefüttert, die ständig aktuell gehalten werden. Das Tool kann auf diese Weise aus den Eingaben des Nutzers die tatsächlichen Abzugsbeträge ermitteln und vermag es so, aus dem Brutto-Gehalt die Netto-Einkünfte zu ermitteln.

Warum muss ich beim Brutto Netto Rechner das Bundesland angeben?

Einige Posten sind länderspezifisch unterschiedlich, was eine genaue Angabe des Bundeslands nötig macht, indem die Einkünfte erzielt werden. Sachsen verlangt beispielsweise einen höheren Arbeitnehmeranteil für die Pflegeversicherung. Die Kirchensteuer unterscheidet sich in Bayern und Baden-Württemberg mit acht Prozent von den sonstigen Bundesländern (neun Prozent). Die Renten- und Arbeitslosenversicherung ist in den fünf jüngeren Bundesländern sowie Ost-Berlin anders als im Westen geregelt.

Warum verlangt der Gehaltsrechner mein Alter?

Der Brutto Netto Rechner muss das Alter abfragen, um zu überprüfen, ob einige Spezialregelungen in Frage kommen. Gehaltsbezieher ab 64 Jahren bekommen beispielsweise einen zusätzlichen Altersentlastungsbeitrag. Zudem müssen kinderlose Personen, die das 23. Lebensjahr vollendet haben, einen Zuschlag zur Pflegeversicherung in Höhe von 0,25 Prozent zusätzlich alleine bezahlen.

Kann ich mit dem Brutto Netto Rechner Geld sparen?

Der Gehaltsrechner dient erst einmal dazu, um zu überprüfen, ob man überhaupt genügend Geld bekommt. Der Gehaltsrechner ermöglicht es allerdings zudem auch, mit ihm zu sparen. So macht er möglicherweise auf einige "Fettaugen" aufmerksam. Ein Beispiel hierfür: Viele Personen, die nicht überzeugte Kirchgänger sind, aber bislang die Abgabe zahlen, entscheiden sich künftig dagegen, wenn sie zum ersten Mal sehen, wie viel Kirchensteuer sie wirklich zahlen.

Sparen können insbesondere auch Paare. Sie haben die Chancen, den Brutto Netto Rechner dazu zu verwenden, um verschiedene Steuerklassen zu simulieren. Gerade Ehegatten, die gemeinsam in der Steuerklasse IV sind, aber stark ungleich verdienen, sind überrascht, wie viel mehr auf dem Konto bleibt, wenn sie in die Klassen III sowie V wechseln. Dieses Prinzip funktioniert natürlich ebenso in die Gegenrichtung. Pärchen, die sich in den Klassen III und V befinden, sollten den Brutto Netto Rechner regelmäßig dazu verwenden, um zu überprüfen, ob ihre Wahl noch optimal ist.

Der Gehaltsrechner kann auch all den Personen helfen, die mit dem Gedanken spielen, einen zweiten Job anzunehmen. Dieser wird nach der Steuerklasse VI veranlagt, in der es keinerlei Abzugsmöglichkeiten gibt. Oft sind zweite Tätigkeiten allerdings schlecht bezahlt. Der Gehaltsrechner zeigt, wie viel Geld von den Einkünften tatsächlich übrig bleibt und offenbart so, ob es sich finanziell tatsächlich rentiert, die zweite Tätigkeit zu akzeptieren.

Gilt der Gehaltsrechner auch für Azubis?

Der Netto Brutto Rechner gilt dann auch für Azubis, wenn diese ausreichend verdienen, um Lohnsteuer und Sozialabgaben zahlen zu müssen. Ist dies der Fall, können sie den Gehaltsrechner wie alle anderen Personen auch verwenden. Unterliegt ein Azubi hingegen nicht diesen Zahlungsverpflichtungen, so ist die Verwendung des Rechners für ihn ohnehin überflüssig.

Azubis, die den Brutto Netto Rechner verwenden, sollten keinesfalls vergessen, daran zu denken, dass sie sehr hohe Werbungskosten haben. Jeder Cent, der für die Ausbildung ausgegeben wird, darf entsprechend abgesetzt werden. Der Gehaltsrechner gibt keinen Aufschluss darüber, wie viel Lohnsteuer der Auszubildende am Ende des Jahres zurückerhält. Der Brutto Netto Rechner gibt also erst einmal Auskunft über die monatlichen Ausgaben, doch der Azubi darf sich zum Jahresende in aller Regel auf eine dicke Rückzahlung freuen. Die Steuererklärung sollten Azubis aus diesem Grund unbedingt jährlich machen.

Welche Bedeutung hat der Steuerfreibetrag in der Auswahl vom Gehaltsrechner?

Mit Steuerfreibetrag ist nicht der Grundfreibetrag (9.744 Euro in 2021) gemeint, den jeder Arbeitnehmer zugestanden bekommt. Die entsprechende Information prüft der Brutto Netto Rechner über die Frage der Steuerklasse ab. Es geht hier darum, ob man eventuelle noch weitere Freibeträge bekommt. Früher konnte man die Informationen (z.B. Kinderfreibetrag) einfach von der Lohnsteuerkarte übertragen, wo diese eingetragen worden sind.

Heute wird hierfür der Lohnsteuerauszug verwendet - man benötigt also den Datensatz, den der Arbeitgeber dazu verwendet, um die Lohnsteuer zu berechnen. Grundsätzlich gilt: Es sind hier alle Freibeträge summiert in dem Feld von dem Brutto Netto Rechner zu vermerken, die über den Grundfreibetrag hinaus gehen. Ein kinderloser Single kann das Feld beispielsweise freilassen.


Quellen und Einzelnachweise

Bundesfinanzministerium: Lohnsteuer
Bundesfinanzministerium: Merkblatt zur Steuerklassenwahl:
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Einkommensteuergesetz

Impressum | Datenschutz